Mein neues Reich ist eingerichtet
Als erstes zeige ich euch meinen kreativen Arbeitsplatz.

Hier schmelze ich also nun mein Glas (ich arbeite hauptsächlich mit Muranoglas und CiM-Gläsern) und wickle es zu Perlen mit den verschiedensten Farben und Formen. Da der Brenner mit Propan und Sauerstoff betrieben wird entstehen giftige Dämpfe, welche ich zu meinem Schutz durch eine Absaugvorrichtung direkt an der Flamme absauge und durch das Fenster nach draussen befördere.
Damit ich nicht immer alleine perlendrehen muss habe ich seit Februar 2011 ein Zimmer nur zum Perlendrehen mit insgesammt 3 Arbeitsplätzen. Hier kann ich nun das schöne Kunsthandwerk des Perlendrehens auch anderen beibringen.
Da wär mein Minor Brenner, der mich seit 2008 begleitet und zwei neue Drachen, der Bobcat und der Mega Minor Brenner.

Eine Glasperle entsteht:
Als erstes wird der Dorn (Metallstäbchen) um welcher das Glas gewickelt wird vorgewärmt damti das Glas haften bleibt. Anschliessend wird das Glas langsam aufgewärmt.

Das Glas wird langsam aufgewärmt damit es nicht splittert, ist es aber einmal richtig warm wird es direkt in die Flamme gehalten um es zu schmelzen.
Wenn das Glas geschmolzen ist wird es um den Dorn gewickelt ( je nach grösse mehr oder weniger) und anschliessend dekoriert.






Wenn die Perle fertig ist, sprich schön rund oder so geformt wie ich es gärne hätte, wird sie noch einmal gut durchgewärmt in der Flamme und kommt anschliessend zum kontrolierten abkühlen in meinen elektrisch gesteuerten Ofen. Das Abkühlen in einem Ofen mit Temperaturrampen hat den vorteil das es die Perle bzw das Glasobjekt entspannt und somit das Glas Stabilisiert.

Nach dem Abkühlschritt (der mehrere Stunden dauert) löse ich die Perlen vom Dorn und säubere sie, damit ich anschliessen meinen kreativen Schmuckideen freien lauf lassen kann.
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